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Der Garten erstrahlt in winterlicher Eleganz!
„Die Apothekerin eines Klosters“ wurde für Giovanni Battista Sommariva angefertigt und auf der Ausstellung in Brera im Jahr 1823 präsentiert. Der Auftraggeber hatte das Gemälde damals für seine Villa am Comer See bestimmt und es einige Jahre später in dem von Davide Bertolotti herausgegebenen „Führer“ der Residenz erwähnt:

John Migliara
Alexandria, 1785 – Mailand, 1837
Die Apotheke eines Klosters , 1823
Öl auf Leinwand, 214 x 169 cm
Klösterliche Motive sind wiederkehrende Motive in Giovanni Migliaras Werk. In seinen Gemälden verbindet er auf einfallsreiche Weise Genremalerei mit Innenansichten und verkörpert so eine neue romantische Sensibilität, die von religiösen Einflüssen geprägt ist.
Bei der im Museum der Villa Carlotta aufbewahrten Leinwand fällt als erstes das außergewöhnliche Format auf, das im Katalog des Künstlers ungewöhnlich monumental ist und eine Höhe von über zwei Metern aufweist. Man kann sich vorstellen, dass es sich um eine ausdrückliche Anfrage Sommarivas handelte, der sich ein außergewöhnliches Werk sichern wollte.
Die sorgfältige und geduldige Restaurierung der Werkzeuge und Geräte der Mönche, bei der besonders auf die Transparenz des Glases und den Glanz des Kupfers der Destillierapparate geachtet wurde, offenbart Kenntnisse der niederländischen Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts, die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts einer neuen Popularität erfreute und von Sommariva selbst sehr geschätzt wurde, der zahlreiche Beispiele davon in seine Sammlung aufnahm.
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