Villa Carlotta wurde mit Mitteln des PNRR, Mission 1 – Digitalisierung, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Kultur, Komponente 3 – Kultur 4.0 (M1C3), Maßnahme 2 „Regeneration kleiner Kulturstätten, kulturelles, religiöses und ländliches Erbe“, Investition 2.3: „Programme zur Stärkung der Identität von Orten: Historische Parks und Gärten“, finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU, für das Projekt „Ein Schritt im Park, ein Schritt in die Zukunft. Villa Carlotta: eine Ressource für die Region“ ausgezeichnet.

DAS PROJEKT

Das Projekt sieht die Neugestaltung des an den Botanischen Garten angrenzenden Waldgebiets entlang der Achse Tremezzo-Griante (vom Bereich hinter der Villa bis zu den Gewächshäusern) vor. Ziel ist es, das materielle und immaterielle Erbe aufzuwerten, um seine identitätsstiftende Bedeutung für die lokale Gemeinschaft zu stärken und die verfügbaren Besucherräume zu erweitern.

ZIELE UND MASSNAHMEN

Ziel des Projekts ist es, zusätzliche Bereiche des Gartens für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Wege aufzuwerten, die von der Villa durch Lichtungen und malerische Orte, die durch jahrhundertealte Platanen, Tulpenbäume und Kastanienbäume gekennzeichnet sind, in den oberen Bereich führen.

Das Projekt umfasst Maßnahmen in den folgenden Interventionsbereichen:

  • Pflanzkomponenten und Gartengestaltung
  • Architektonische und skulpturale Komponente
  • Anlagenkomponente
  • Sicherheit und Zugänglichkeit
  • Valorisierung und Kommunikation

Die Pflanzenkomponente umfasst Eingriffe in den Baumbestand – insbesondere in die jahrhundertealten Platanen, Tulpenbäume und Kastanien – und die Wiederherstellung historischer Wege, wodurch die Verbindungen zwischen den verschiedenen Ebenen des Parks verbessert und eine immersive und umweltschonende Nutzung gefördert wird.
Im architektonischen Bereich konzentrieren sich die Arbeiten auf die Sicherung der ländlichen Gebäude und die Wiederherstellung des historischen Fischteichs. Gleichzeitig sollen das Entwässerungs- und Regenwassersammelsystem verstärkt werden. Außerdem wird eine Kompostanlage für die Kreislaufwirtschaft von Pflanzenabfällen im Sinne einer ökologischen und nachhaltigen Wirtschaft errichtet.
In puncto System und Sicherheit werden neue Videoüberwachungs- und Alarmsysteme installiert und Zugänge und Zufahrtswege gesichert. Die kulturelle Förderung erfolgt durch eine temporäre Ausstellung, ein Studienbuch sowie Forschungs-, Vermittlungs- und Schulungsaktivitäten.

Zu den Hauptzielen gehören außerdem die Definition eines Erhaltungs- und Instandhaltungsplans, eines innovativen Überwachungssystems und neuer Managementtools.

Zu den Zukunftsaussichten zählen die Öffnung neuer Gebiete für die Öffentlichkeit, die Umnutzung ländlicher Gebäude und die Entwicklung eines nachhaltigen, partizipativen und replizierbaren Managementmodells, das einen Mehrwert für das Gebiet und die Gemeinschaft schaffen kann.